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Abel Tasman National Park
Abel Tasman National Park: die sonnigsten und goldensten Strände Neuseelands
Der Abel Tasman National Park ist berühmt für seine goldenen Strände, die grandiosen Granitklippen sowie seinen weltbekannten Küstentreck. Zudem herrscht hier, an der Nordspitze der Südinsel, ein sehr mildes Klima, sodass der Park als ganzjähriges Urlaubsziel geeignet ist. Tatsächlich genießt der Abel Tasman National Park die höchste Anzahl von Sonnenstunden des Landes. (Daher ist es das ganze Jahr unbedingt notwendig sowohl Sonnenbrille als auch Sonnencreme im Gepäck zu haben!)
Das bemerkenswerteste und charakteristischste Merkmal des Abel Tasman National Park sind die bereits benannten goldenen Sandbuchten an einer Kulisse von Felsvariationen aus Marmor und Granit, sowie die mächtigen naturbelassenen Meeresmündungen. Die Landschaft hat sich im Laufe der Zeit stark verändert; die Pflanzendecke variiert sehr und spiegelt die Geschichte von Feuerbränden und Landesabholzung wider. Mittlerweile regenerieren sich die Wälder jedoch sehr gut, vor allem in den feuchten Schluchten, in denen eine große Pflanzenvielfalt entdeckt werden kann. Schwarzsandige Strände dominieren hingegen die trockeneren Areale und Meeresrücken.
Der Nationalpark besticht jedoch nicht nur durch eine atemberaubende Flora. Vogelfreunde können Schmuckvögel und Tuis beobachten, in den Feuchtgebieten auch die hübschen Purpurhühner. Was allerdings die meisten Besucher zum Abel Tasman National Park zieht, ist der renommierte 52 Kilometer lange Küstentreck, der entlang einige der schönsten Küsten und Landzungen des Landes verläuft. Kristallklares türkisblaues Wasser, das zu Fuß, per Boot oder mit dem Kajak erkundet werden kann (auf eigene Faust und auch innerhalb von geführten Touren), friedliche Robben, die einem beim Baden Gesellschaft leisten, sowie wunderschöne Wanderstrecken durch den dichten Regenwald machen diese Wandertour unvergesslich. Jegliche Flüsse und Bäche sind überbrückt (allerdings können manche Übergänge nur bei Ebbe begangen werden) und die Wege gut aufbereitet, so dass die Route ohne große Mühen und klobige Treckingschuhe zurückgelegt werden kann. Die komplette Wanderung dauert zwischen drei und fünf Tagen. Unterwegs kann gegen eine Gebühr in den Hütten des Department of Conservation übernachtet werden. Wer den Park nur für eine Tagestour besucht, muss keine Gebühr zahlen. Besucher, die nur einen bestimmten Teil der Strecke ablaufen wollen, können den Park von den Besucherparkplätzen betreten, ein Wassertaxi zu den Stränden nehmen oder ein Kajak mieten. Mit einem schwimmbaren Untersatz können auch einige der versteckteren und geschützten kleinen Buchten erkundet werden.
Die dem Park nächsten Orte sind Nelson, Moteku und Takaka. Dort gibt es sowohl Informationszentren als auch Unterkünfte, für alle, die nicht im Park selbst übernachten möchten, sowie Einkaufsmöglichkeiten, um sich für die längere Wanderung mit allem Nötigen einzudecken. Von Picton, der Anlegestelle der Südinsel aus, dauert die Anfahrt mit dem Auto etwa dreieinhalb Stunden. Wer mit dem Flugzeug auf der Südinsel landet, muss von Christchurch aus eine siebenstündige Autofahrt zum grandiosen Abel Tasman National Park auf sich nehmen. Aber jeder Weg lohnt sich und schließlich gibt es ja noch einige schöne Orte auf dem Weg dazwischen, bei denen es sich anzuhalten lohnt.

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